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Herzlich Willkommen!
Sie finden auf dieser Seite Erklärungen, Hintergründe
und Dokumente für ein Projekt, welches sich mit Epilepsie bei Landseern
beschäftigt. Die Reichweite des Projektes hat internationalen Charakter und wir freuen uns
auch auf Ihre
Teilnahme!
Bitte lesen Sie alle Bereiche in Ruhe
durch. Gerne können Sie uns offengebliebene Fragen
stellen, wir beantworten diese und ergänzen den
FAQ-Bereich dieser Seite für alle.
Mit der Navigation in der linken
Spalte können Sie schnell an die einzelnen Bereiche
springen. Sie erreichen diese auch alle, indem Sie
einfach nach unten scrollen. Auch ein Ausdruck dieser
Seite beinhaltet alle verfügbaren Infos.
Wir freuen uns auf den
Kontakt zu
Ihnen ... Horst Veitl

Vorwort
Auch wenn es der Mensch in medizinischer Sicht sehr
weit gebracht hat und die durchschnittliche Lebenserwartung immer höher
wird, so gibt es noch viele Bereiche, welche uns noch unbekannt sind. Dies
betrifft natürlich nicht nur den Menschen, sondern auch die Tierwelt.
Äußere Merkmale, wie Größe, Statur,
Farbgebung, Wesen, usw. hat der Mensch in der Tierwelt
bereits stark beeinflusst und hierüber Rassen
domestiziert. Hiermit hat er - sprich: WIR ALLE -
auch die Verantwortung übernommen, das physische und
psychische Wohl seiner "Schutzbefohlenen" zu sichern.
So gehören neben einer artgerechten Haltung, Integration
und Erziehung ... auch die Gesundheit!
Es gibt viele Krankheitsbildern, wie
HD/ED, Bindegewebsschwächen,
Herz/Kreislauf-Erkrankungen, Bluterkrankheit, usw.,
welche seit vielen Jahren die Zuchtverbände beschäftigen
und für die es standardisierte Untersuchungen und
Beurteilungen gibt. Bei anderen Erkrankungen, wie der
Epilepsie, fehlen diese klaren
Untersuchungsmöglichkeiten und es bleibt oftmals bei der
Symptombeobachtung. Die Wissenschaft arbeitet hier an
Lösungen, bedarf jedoch ebenso intensiver Unterstützung
von uns allen.
Die Reaktion auf fehlendes Wissen ist oftmals
Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und das Verschweigen - denn
wenn man es nicht "greifen" kann, kann man auch nichts
daran ändern ... so der Irrtum! Neben dieser emotionalen
"Schutzbehauptung" stehen leider auch immer wieder
kommerzielle Interessen, welche dazu führen, dass das
Auftreten der Krankheit verschwiegen und somit nicht für
die Zucht berücksichtigt wird. Eine wirtschaftlich
motivierte Verdrängung der Problematik ist aus unserer
Sicht die schäbigste Begründung, sich nicht darum zu
kümmern.
Da sich in der
Palmensteiner-Zucht zwei Fälle idiopatischer (s.u.)
Epilepsie gezeigt haben, hat sich Familie Woll dazu
entschieden, diese Linie zu beenden und sehr offen und
mutig an die Öffentlichkeit zu gehen. Dieses
außergewöhnliche Engagement wird von vielen sehr positiv
aufgenommen und unterstützt - so wie auch diese Seite
deren Aktivitäten ergänzt.
Nehmen auch Sie teil und unterstützen Sie das
"Landseer-Epilepsie-Projekt"!

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Zielsetzung
Die Zielsetzung des Landseer-Epilepsie-Projektes ist
die Erforschung einer Möglichkeit, die Vererbung von Epilepsie für
geplante Paarungen vorhersagbar zu machen.
Derzeit gibt es keine zuverlässige Methode für
Landseer-Züchter, um im Vorfeld Gewissheit zu bekommen, ob Epilepsie
in einem Wurf vorkommen wird oder nicht. Basierend auf dieser
Grauzone bleibt es jedem Züchter überlassen, das Risiko abzuwägen.
Die einen interpretieren dann "bedauerliche Einzelfälle" die anderen
erkennen das Risiko für Tier und Mensch. Verantwortungsvolle
Züchter, wie unsere Palmensteiner, stellen dann die Zucht zum Wohle
der Rasse mit der betroffenen Linie ein - andere sind leider nicht
so konsequent und mutig.
Unser Ziel ist es daher für alle künftigen
Generationen und Linien Klarheit zu schaffen. Durch
wissenschaftliche Forschung soll ein Gentest entwickelt werden,
welcher bereits im Vorfeld eine qualifizierte Entscheidung
ermöglicht. Entscheidend hierbei ist, dass ein Vererbungsrisiko von
der jeweiligen Paarung abhängig ist und über Selektion auch (latent)
betroffene Hunde zur Zucht geeignet sein können.
Diese und weitere Erkenntnisse bei anderen
Rassen, für die es zum Teil bereits einen entsprechenden Test gibt,
haben uns ermutigt, mit den forschenden Wissenschaftlern Kontakt
aufzunehmen und eine Kooperation zu starten. Die gemeinsame
Wunschvorstellung ist, entweder das bestehende oder ein neues
Testverfahren für Landseer zu entwickeln.
Hierfür benötigen wir Ihre Hilfe und Mitwirkung!

Neufundländer
Aufgrund vermehrter Anfragen
und der großartigen Unterstützung vieler Hundebesitzer
und der Vereine wurde die Studie nun auch auf
Neufundländer erweitert. Aufgrund der engen
Verwandtschaft ist dies für beide Rassen eine sinnvolle
Erweiterung.
Teilnehmende Neufundländer-Besitzer
verwenden bitte die gleichen Unterlagen. Sollte Ihr
Neufundländer bereits an den Herzuntersuchungen in Bern
teilgenommen haben, bitten wir darum, die Unterlagen
ausgefüllt einzusenden. Eine weitere Blutprobe wird
nicht benötigt, sodass Ihr Aufwand verringert wird und
Sie gerne auch die Angaben machen können, sollte Ihr
Liebling leider schon verstorben sein.
Vielen
Dank an alle Beteiligten für die Erweiterung und
Unterstützung!

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Epilepsie
Epilepsie ist eine Erkrankung, die beim Menschen und in
vielen Hunderassen auftritt. Epilepsie kann nach einer Schädigung des
Gehirns entstehen (z. B. als Folge eines Unfalls), aber auch genetische
Ursachen haben. Bei Hunden spielen die genetisch bedingten Formen der
Epilepsie vermutlich eine sehr große Rolle.
Da wir selbst keine Veterinäre sind,
haben wir zur Erklärung der Epilepsie und weiterer
Hintergründe die nachfolgende Linkliste zusammengestellt
und danken den jeweiligen Autoren für die
aufschlussreichen Informationen!
Es gibt sicherlich noch viele Seiten
und Foren, in denen noch mehr steht. Dies würde hier
jedoch den Rahmen sprengen. Über
Google mit den
Suchbegriffen "epilepsie
hund" sind diese am besten zu finden.

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Das Projekt
Im Mittelpunkt dieses Projektes steht die Entwicklung
einer Diagnosemethode, welche künftig die Möglichkeit schafft, das
Epilepsie-Risiko dedizierter Paarungen von Landseern zu beurteilen. Mit
einer solchen Vorhersage könnten Würfe vermieden werden, welche
absehbar Epileptiker hervorbringen. Dies dient dem Wohle der (dadurch
nichtmehr) betroffenen Hunde, den Besitzern und Züchtern.
Die Genetiker der Universität Bern
untersuchen hierfür das Erbgut und werden dadurch
versuchen, auf die entscheidenden
Basenpaare in der DNA zu kommen.
Als Basis für diese Forschungsarbeit
benötigen die Wissenschaftler Blutproben von Landseern,
da dieses Projekt speziell für unsere Rasse aufgesetzt
wurde. In einer Differenzanalyse von erkrankten und
gesunden Hunden suchen sie dann die berühmte Stecknadel
im Heuhaufen: den Unterschied in den Genen zwischen
Gesund und Krank.
Es ist also wichtig, dass
möglichst viele teilnehmen. Sowohl an idiopathischer Epilepsie
erkrankte wie auch gesunde Hunde werden benötigt. Ideal ist, wenn
ganze Würfe vollständig mitmachen und auch Eltern und Großeltern
hinzukommen. Dies verbessert die Aussagefähigkeit und führt
schneller zum Erfolg. Motivieren Sie also bitte auch die Besitzer
und Züchter der Verwandten Ihres Landseers. Eine Möglichkeit der
Informationsweitergabe finden Sie im nachfolgenden Formular.
Hoffnungsvoll stimmt uns hierfür,
dass es bereits für eine andere Rasse einen solchen Test
gibt. Bei weiteren Rassen fehlte bisher die Menge an
geeigneten Proben. In diesem Punkt sind wir ebenfalls
zuversichtlich und bauen auf die Gemeinschaft der
Landseer und die umfassende Information durch die
Vereine und Sie!
Eine konkrete Aussage, bis wann eine
Diagnose möglich sein wird, lässt sich - wie in
Forschungsprojekten üblich - leider nicht machen. Wir
erhielten jedoch die Zusage, dass bei einer
entsprechenden Beteiligung mit Hochdruck daran
gearbeitet wird. Die Arbeitsteilung zwischen Forschung
in Bern auf der einen Seite und Kommunikation über die
Kontaktpersonen stellt sicher, dass die Wissenschaftler
"den Rücken frei haben" und sich auf ihre Tätigkeit
konzentrieren können.
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Ausführende
Die wissenschaftliche Seite wird von
der Universität Bern im Institut für Genetik von Prof. Dr. Tosso Leeb
geleitet. Er koordiniert die fachlichen Aktivitäten und
hat die Projektleitung. Es stehen Forschungsgelder für
die kostenlose Archivierung der Blutproben in Bern zur
Verfügung. Die EU fördert zur Zeit die
Epilepsieforschung bei Hunden mit einem sechsstelligen
Euro-Betrag. Wir Danken hierfür vielmals!
| Grußwort von Prof. Dr. Tosso
Leeb |

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Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem aktiven
und offenen Vorgehen, um Epilepsie und andere Erbkrankheiten
bei Landseern zu erforschen und zu bekämpfen.
Obwohl es im
Moment keine Erfolgsgarantie für ein derartiges
Forschungsprojekts gibt, geben die spektakulären
Fortschritte der Hundegenetik in den letzten fünf Jahren
doch Grund zu berechtigten Hoffnungen. Ein aktives Programm
zur Verbesserung der Gesundheit einer Rasse und der Aufbau
eines Probenarchivs ist ein wesentlicher Beitrag zum
Tierschutz und kann bei der Aufklärung der Ursachen von
Krankheiten bei Hunden und Menschen helfen.
Mit den
besten Grüßen Tosso Leeb |
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Teilnehmer
Wir ALLE !
Das soll nicht nur ein markiger
Spruch sein, sondern absoluter Ernst. Nur wenn jeder
"sein Bisschen" dazu beiträgt, wird es gelingen. Es ist
nicht viel, was man tun muss - aber man muss es tun!
Mit einer einfachen Blutprobe und dem ausgefüllten
Fragebogen investiert man weniger als einen Sack Futter und die Zeit
diesen zu beschaffen. Dies sollte es jedem Wert sein, unserer traumhaften
Rasse ein Stückchen mehr Gesundheit zu ermöglichen.
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Sponsoren
Wir freuen uns sehr, dass wir so viel positive Resonanz
erhalten haben!
In diesem Projekt bestehen zwei generelle
Herausforderungen:
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Gentechnische Forschungsarbeit ist nicht
billig
Hier bedanken wir uns aufs herzlichste bei Prof.
Dr. Leeb, der hier die Tore der Wissenschaft geöffnet hat und
uns zugesichert hat, dass das Projekt nicht im Sande verläuft.
Er hat unsere Initiative in ein europäisches Projekt
eingebettet, welches die Epilepsie über mehrere Rassen hinweg
untersucht. Dadurch müssen wir als Teilnehmer keine
Forschungskosten übernehmen und partizipieren an den
Erkenntnissen aus anderen Perspektiven.
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Der zeitnahe und flächendeckende Start des
Projektes
Durch die Unterstützung der
Landseer-Zuchtvereine in der Schweiz und Deutschland erreichen
wir die Besitzer dieser schönen Hunde. Dies ermöglicht die
Bereitstellung der benötigten Menge an Proben für die Forschung
in einem Zeitfenster, welches die Forschung nicht über viele
Jahre hinauszieht.
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Wir bedanken uns bei den Vorständen
und Zuchtwarten!
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SNLK - Schweizerischer Neufundländer und Landseer Klub |

Grußwort des Präsidenten
Pierre-Alain Mombelli |
Liebe Landseerbesitzer
Ihnen ist
wahrscheinlich bekannt, dass Hunde an Epilepsie erkranken
können.
Herr Horst Veitl, SNLK Mitglied und Besitzer
eines Landseerrüden, ist es gelungen Herrn Prof. Dr. Leeb
von der Universitätsklinik Bern zu überzeugen, dass ein
rassespezifischer Test für die Landseer wichtig ist. Ende
dieses Jahres wird mit der Studie begonnen.
Ich
bitte Sie, dieses Projekt tatkräftig zu unterstützen mit der
Hoffnung, dass in absehbarer Zeit nur noch Epilepsie
erbgesunde Tiere in die Zucht eingesetzt werden können.
Als Präsident des SNLK danke ich Herrn Veitl sowie Frau
Birri für Ihren Einsatz in dieser Angelegenheit. |
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DLC - Deutscher Landseer Club e.V. |

Grußwort der Zuchtwartin
Donata Künsler |
Der DLC unterstützt die
Vorgehensweise der Familien Woll und Veitl.
Der Umgang mit
dem Problem Epilepsie ist richtungsweisend für die
Hundezucht, da nicht genetisches Halbwissen oder Gerüchte
gewinnen, sondern gemeinsam mit Hilfe der Genetiker eine
Lösung gesucht wird.
Um das Ziel, gesunde Landseer, zu
erreichen, kann man nur jedem Züchter und Halter ans Herz
legen, an diesem Projekt teilzunehmen. |
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ÖNLK - Österreichischer Neufundländer und Landseer Klub |

Grußwort
Der Obmann des ÖNLK Andreas Haydn
Der Zuchtwart des ÖNLK Karin Trauhsnig-Payer |
Der Österreichische
Neufundländer und Landseerklub – ÖNLK - begrüßt die
Initiative des Epilepsie – Projektes von Herrn Woll und
Herrn Veitl, und schließt sich der Studie zur Entwicklung
eines genetischen Test für die Diagnostizierung der
idiopathische Epilepsie selbstverständlich an.
Da es
von großer Wichtigkeit ist, Krampfanfälle oder eine
erworbene Epilepsie von der vererbbaren Erkrankung
abzugrenzen, ist die Einsetzung eines DNA -Tests, wie er
derzeit an der Universität in Bern entwickelt wird, von
oberster Priorität.
Wir schalten sowohl in unserer
Klubhomepage als auch in unserer Klubzeitung einen Aufruf an
alle Landseer und Neufundländerbesitzer ( da die Studie auch
auf die Neufundländer ausgedehnt wird), sich an dem Projekt
zu beteiligen ... |
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Organisatoren
Um das Projekt so effektiv und effizient wie möglich zu
gestalten haben Karl-Heinz und Claudia Woll, Züchter der Landseer vom
Palmenstein, und Horst Veitl, Besitzer von Apollo vom Palmenstein, als
Organisatoren zusammen getan.
Gerne beantworten wir Fragen, ergänzen diese
Seite und informieren Sie über Ergebnisse. Hierfür stehen wir unter
den weiter unten angegebenen Kontaktdaten zur Verfügung.

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Fragen & Antworten
In diesem Abschnitt möchten wir offengebliebene Fragen
von allgemeinem Interesse an alle zentral beantworten. Bitte schicken Sie
Ihre Frage einfach kurz per E-Mail an apollo (at)
apollo-vom-palmenstein.de - Vielen Dank!
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Ich habe nun die Unterlagen,
aber wann soll ich zum Arzt und loslegen?
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Sie können bei nächster Gelegenheit, z.B.
beim Impfen oder wenn Sie eine Wurmkur holen, die
Blutabnahme vornehmen (aber bitte nicht zu lange warten!)
und unmittelbar darauf den Versand vornehmen.
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Was passiert mit der Blutprobe
in Bern?
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Sobald ausreichend viele Blutproben zur
Verfügung stehen, werden sie aus der Einlagerung entnommen
und im Labor extrahiert, um die DNA (= Erbsubstanz) zu
isolieren. Hierfür sind verschiedene mechanische und
chemische Schritte notwendig. Die DNA wird nun von einer
speziellen Maschine „eingescannt“. Man kann sich dies
bildhaft so vorstellen, wie ein Scanner zu Hause, welcher
die Vorlage im ersten Schritt digitalisiert. Im zweiten
Schritt bereitet der Rechner nun eine bildhafte Darstellung
auf, welche mit einem Barcode, wie er auf fast allen
Verpackungen zu finden ist, verglichen werden kann.
Nun beginnt die entscheidende Arbeit, denn zu diesen
„Barcodes“ liegen keine weiteren Informationen vor. Das
verhält sich so, wie wenn Sie an der Kasse stehen, die
Kassiererin die Ware über den Scanner zieht und die Kasse
nur piepst, weil sie keine Zuordnung zwischen Barcode und
Preis hat. Genau diese Zuordnung, also welcher Balken im
Muster entspricht welcher Auswirkung auf die Gesundheit und
Vererbung, gilt es herauszufinden. Dieses Laborexperiment
nennt sich „Genomweite Assoziationsstudie“. Wir analysieren
also sozusagen eine Fremdsprache ohne Dolmetscher und
erstellen ein Wörterbuch mit Grammatikanteil aus den
Mustern, die uns vorliegen. Hier zeigt sich der Grund, warum
wir so viele Blutproben wie möglich benötigen: Um so mehr
man eine Sprache hört, desto besser versteht man sie.
Hier steckt auch die Unsicherheit in der zeitlichen
Prognose für das Projekt. Abhängig von der Anzahl und
Aussagekraft der Proben kann es theoretisch innerhalb
Monaten zu ersten Erfolgen kommen, es können jedoch auch
Jahre vergehen, bis wir „die Sprache“ richtig verstehen und
Ableitungen daraus ziehen können.
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Wer erhält meine Daten und weiß
um meine Teilnahme am Projekt?
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Die eingegebenen Daten
erhalten die Organisatoren des Projektes (Karl-Heinz Woll, Horst Veitl) und der Projektleiter (Prof. Dr. Tosso Leeb) zur Abstimmung. Tragen Sie eine Empfehlung ein,
so wird eine E-Mail mit Ihrem Kommentar an die
angegebene Adresse geschickt, in der Sie als
Teilnehmer genannt werden. Haben Sie den
"Newsletter" angekreuzt, informieren wir Sie in
unregelmäßigen Abständen über das Projekt per
E-Mail. Es erfolgt keine Verwendung zu Werbezwecken oder ähnlichem.
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Wer trägt die Kosten für die
Blutprobe und den Versand?
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Jeder Teilnehmer trägt diese Kosten
selbst. Es steht leider nicht genügend Geld zur Verfügung,
um diese Kosten zu übernehmen oder gar noch etwas dafür zu
bezahlen. Sollten Sie einen Sponsor kennen freuen wir uns
über einen Kontakt zu diesem.
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Muss ich in einem Verein sein,
um mitmachen zu können?
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Ob Sie in einem Verein sind oder nicht
spielt für dieses Projekt keine Rolle.
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Mein Landseer ist nicht an
Epilepsie erkrankt - soll / kann ich dennoch mitmachen?
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Ja! Wir benötigen Proben von erkrankten
und gesunden Tieren, da es sich um die Suche nach dem
Unterschied handelt.
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Mein Landseer ist bereits
verstorben, ich habe jedoch noch seine Asche. Kann man damit
etwas anfangen?
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Aus Asche können wir leider keine DNA
mehr isolieren.
Aus alten Harren/Zähnen/Knochen
können wir unter Umständen mit großem Aufwand noch Spuren
von DNA isolieren. Die DNA-Menge wird aber nicht für das
erste Laborexperiment („Genomweite Assoziationsstudie“)
ausreichen. Bitte solche Proben dennoch aufbewahren, da wir
vielleicht am Schluss froh sind, anhand solcher Proben eine
verdächtige DNA-Veränderung bestätigen oder ausschließen zu
können.
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Kann ich auch aus dem Ausland
teilnehmen?
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Ja! Wir kennen hier keine Grenzen und es
bestehen ja auch enge "Verwandtschafts- verhältnisse" zwischen
den Ländern. Entscheidend ist, dass die Blutprobe innerhalb
3-4 Tagen in Bern ankommt.
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Downloads
Um am Projekt teilzunehmen ist es
notwendig, eine Blutprobe und einen Fragebogen an die
Universität Bern zu senden. Bitte füllen Sie die
Unterlagen möglichst vollständig aus und gehen Sie wie in
der Checkliste beschrieben vor.
Download
/ Öffnen
der Unterlagen zur Teilnahme
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können benötigen Sie den kostenlosen Adobe Acrobat Reader.
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Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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Kontakt
Hier unsere Kontaktdaten:
Horst Veitl apollo (at)
apollo-vom-palmenstein.de
Tilsiter Str.
11 D-88267 Vogt |
Karl-Heinz Woll post (at)
landseer-vom-palmenstein.ch
Siedlung
Stein 10 CH-5312 Döttingen |
Bitte bevorzugen Sie E-Mail, da wir so am besten
erreichbar sind und antworten können. Ersetzen Sie einfach das " (at)
" durch "@" (Spamschutz). Die anderen Kontaktdaten bieten wir als
Ersatz an. 
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Haftungsausschluss / Disclaimer
Wie im Internet üblich müssen wir an dieser Stelle
darauf hinweisen, dass wir keinerlei Verantwortung für hier wiedergegebene Inhalte oder die von verlinkten Seiten übernehmen. Ebenso ist
dies keine beratende Seite und Handlungen oder die Unterlassung von
Handlungen obliegen der jeweiligen Eigenverantwortung des Handelnden.
Dass die über das Formular zur Verfügung
gestellten Daten sowohl elektronisch erfasst, wie auch verarbeitet
werden, sei hier zur Vollständigkeit erwähnt, auch wenn dies jedem
sowieso klar sein sollte.
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Hallo, bitte lies nebenstehende Ausführungen vollständig
durch.
Sollten dann noch Fragen offen sein, stehen meine
beiden "Human-Papas" (Karl-Heinz als Züchter und Horst als Herrchen)
gerne zur Verfügung.
Vielen Dank für Deine Unterstützung!
Grüße ... Apollo
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